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Dennis Seimen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dennis Seimen
Dennis Seimen (2024)
Personalia
Geburtstag 1. Dezember 2005
Geburtsort Heilbronn, Deutschland
Größe 190 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
2009–2013 FC Heilbronn
2013–2015 Karlsruher SC
2015–2025 VfB Stuttgart
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2023–2025 VfB Stuttgart II 57 (0)
2023– VfB Stuttgart 0 (0)
2025–2026 → SC Paderborn 07 (Leihe) 34 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2020 Deutschland U16 1 (0)
2021–2022 Deutschland U17 8 (0)
2022–2023 Deutschland U18 3 (0)
2023–2024 Deutschland U19 3 (0)
2024–2025 Deutschland U20 2 (0)
2025– Deutschland U21 4 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 18. Mai 2026

2 Stand: 18. Mai 2026

Dennis Seimen (* 1. Dezember 2005 in Heilbronn) ist ein deutsch-rumänischer Fußballtorhüter. Er steht beim VfB Stuttgart unter Vertrag.

Seimen spielte in der Jugend ab 2009 zunächst für den FC Heilbronn, bevor er ab 2013 zwei Jahre lang für den Karlsruher SC aktiv war. 2015 wechselte er zum VfB Stuttgart. In der B-Junioren-Bundesliga 2021/22 wurde Seimen mit dem VfB U17-Vizemeister, als er im Endspiel für seine Mannschaft das erste Tor des Elfmeterschießens selbst erzielt hatte. Nachdem er in der Schlussphase der Bundesligasaison 2022/23 erstmals dem Spieltagskader der ersten Mannschaft angehört hatte, wurde Seimen zur folgenden Saison ein fester Bestandteil des Stuttgarter Bundesliga-Kaders. Mit der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart gewann Seimen in der Spielzeit 2023/24 in der Regionalliga Südwest die Meisterschaft und erreichte somit den Aufstieg in die 3. Liga.

Sein Profidebüt gab Seimen für den VfB II am 3. August 2024 am 1. Spieltag der Drittligasaison 2024/25 gegen Hansa Rostock. Am 13. September 2024 verlängerte er seinen Vertrag mit dem VfB Stuttgart bis Ende Juni 2029.[1] Als Stammspieler bestritt er 34 der möglichen 38 Saisonspiele, als der Neuling auf dem dritthöchsten Spielniveau die Klasse hielt.

Zur Saison 2025/26 wechselte Seimen für ein Jahr auf Leihbasis in die 2. Bundesliga zum SC Paderborn 07.[2] Unter dem neuen Cheftrainer Ralf Kettemann war er ab Beginn der Spielzeit Stammtorhüter. Seimen absolvierte alle 34 Ligaspiele und qualifizierte sich mit der Mannschaft als Tabellendritter für die Relegation zur Bundesliga. In dieser setzte man sich gegen den VfL Wolfsburg durch und stieg nach 2014 und 2019 zum dritten Mal in die Bundesliga auf; Seimen kam in beiden Spielen zum Einsatz.

Zur Saison 2026/27 kehrte Seimen zum VfB Stuttgart zurück und wurde nach dem Abgang von Alexander Nübel zum Stammtorhüter ernannt. Während der Sommervorbereitung zog er sich eine Muskelverletzungen zu und fiel zum Saisonbeginn aus.[3]

Nationalmannschaft

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Seimen war bei der U17-Europameisterschaft 2022 der Stammtorhüter der deutschen U17-Nationalmannschaft. Dabei erreichte er das Viertelfinale, in dem er gegen Frankreich im Elfmeterschießen ausgeschieden ist. Seit der U16 durchläuft er kontinuierlich die DFB-Junioren-Mannschaften, seit 2025 ist er Bestandteil der U21.

Seimens Vater, Reinhold Seimen, der Fußballtrainer ist, gehört der deutschsprachigen Minderheit der Siebenbürger Sachsen in Rumänien an und stammt aus Zendersch, einem Ortsteil von Bladenmarkt im Kreis Mieresch.[4] Seine Mutter, Ana Niță, selbst eine ehemalige Fußballspielerin,[5] ist Rumänin.[6] Er spricht neben Deutsch auch Rumänisch und besitzt sowohl die deutsche als auch die rumänische Staatsangehörigkeit.[6]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Dennis Seimen verlängert langfristig. In: vfb.de. 13. September 2024, abgerufen am 5. April 2026.
  2. ↑ Dennis Seimen wechselt auf Leihbasis zum SC Paderborn. In: vfb.de. 30. Mai 2025, abgerufen am 30. Mai 2025.
  3. ↑ Dennis Seimen und Justin Diehl fallen längerfristig aus, vfb.de, 22. Juli 2026, abgerufen am 28. August 2026.
  4. ↑ Helmut Heimann: Ein Siebenbürger Sachse auf dem Sprung in die Bundesliga. In: siebenbuerger.de. 13. Dezember 2024, abgerufen am 4. Oktober 2025.
  5. ↑ Manfred Sedlbauer, Lukas Rott: „Sein Schuss ist brutal“: Torwart-Juwel schwärmt von Karl. In: sport1.de. 5. April 2026, abgerufen am 5. April 2026.
  6. 1 2 Theodor Jumătate, Vlad Nedelea: Atras de „tricolori”. In: Golazo.ro. 30. Juni 2024, abgerufen am 10. Juli 2024 (rumänisch).