Er will den Beweis. Jetzt, endlich, nach 34 Jahren. Michael Buback springt auf, als der Zeuge den Gerichtssaal verlässt, er folgt ihm hinaus auf den lichtdurchfluteten Gang und läuft schweigend neben ihm her. Fünf Meter gehen sie so nebeneinander, zehn Meter, ohne ein Wort. Buback will nicht reden. Er will nur sehen, wie groß der Mann ist. "Eine kleine Person" habe am Gründonnerstag 1977 auf seinen Vater, den Generalbundesanwalt Siegfried Buback, geschossen, vom Rücksitz des Motorrads, dem Sozius, aus. So sollen es Zeugen immer wieder ausgesagt haben.
RAF: Gefangen in der Geschichte
Wie Michael Buback von der Suche nach dem Mörder seines Vaters zermürbt wird.