Mineralienatlas (German for "Mineral Atlas") has been a platform for people interested in mineralogy, geology, palaeontology, and mining since 2001. We maintain a comprehensive database of minerals, fossils, rocks, and their localities. By bringing together information from various fields, Mineralienatlas provides a comprehensive source of knowledge for everyone interested in Earth sciences.

To continuously improve and expand our content, we depend on the support of our community. Everyone is invited to contribute. Currently, Mineralienatlas is maintained and expanded by 10807 members. Every month, hundreds of thousands of visitors use our website as a source of information.

 
Geolitho Foundation non-profit GmbH
Geolitho Foundation non-profit GmbH is the non-profit supporter of the Mineral Atlas (Mineralienatlas), the Geolitho Collection Management and the Marketplace and Store by collectors for collectors. The Foundation promotes public education in the field of mineralogy, geology, paleontology and mining by operating, maintaining and further expanding earth science projects.
 
https://www.mineral-bosse.de
https://www.mineralbox.biz
hausen - Mineraliengrosshandel.com
MINERALIS @ BAZAAR BERLIN
Mineralien Kalender
Edelsteintage Konstanz
 
Türkis ist ein­er der äl­testen Edel­steine der Men­sch­heits­geschichte und wurde schon vor dem Jahre 5.000 v.Chr. von den al­ten Ägyptern als Sch­muck­stück und für Ein­legear­beit­en ver­wen­det. Die vi­er Gold-Arm­bän­der auf dem mu­mi­fizierten Arm der Köni­gin Zar (Ehe­frau des zweit­en Herrsch­ers der Er­sten Dy­nast ... moreTürkis ist einer der ältesten Edelsteine der Menschheitsgeschichte und wurde schon vor dem Jahre 5.000 v.Chr. von den alten Ägyptern als Schmuckstück und für Einlegearbeiten verwendet. Die vier Gold-Armbänder auf dem mumifizierten Arm der Königin Zar (Ehefrau des zweiten Herrschers der Ersten Dynastie, 3032-3000 v.Chr.) sind mit Türkis belegt. Berühmt sind auch die mit Türkis ausgelegte Totenmaske von Tutenchamun und die vielen weiteren Beigaben (Halsbänder, e.g. Pektorale) aus seinem Grab. Ab der Zeit der ersten ägyptischen Dynastien wurde Türkis dann über 2000 Jahre lang von ägyptischen Sklaven aus den Maghara-Wadi-Gruben auf der Halbinsel Sinai geschürft. Er war so begehrt, dass im gleichen Zeitraum Imitationen aus Fayence hergestellt wurden, d.h. glasiertes Steingut, das so eingefärbt werden konnte, dass es Türkis ähnelte ... Ein Beitrag von Peter Seroka
appetizer image
„Den heuti­gen Be­fun­den nach bildete da­mals ein einziger steil ein­fal­l­en­der „Erz­fal­l“ die Quelle für den kurzzeiti­gen märchen­haften Reich­tum. Dem Ausstrich des Ganges fol­gen über Tage einige 4–8 m tiefe Pin­gen, die ver­broch­ene Schürf­schächtchen darstellen und bis auf die Soh­le des St. Ge­org Stol­lens ... more„Den heutigen Befunden nach bildete damals ein einziger steil einfallender „Erzfall“ die Quelle für den kurzzeitigen märchenhaften Reichtum. Dem Ausstrich des Ganges folgen über Tage einige 4–8 m tiefe Pingen, die verbrochene Schürfschächtchen darstellen und bis auf die Sohle des St. Georg Stollens reichten. Das erst in diesem Niveau aufsetzende eigentliche Erzmittel wies eine streichende Erstreckung von kaum mehr als 50 m auf und reichte bis zur Sohle des St. Jacobsglücker Stollens hinab. Sowohl nach Nordwesten als auch nach Südosten ließen sich nirgendwo Fortsetzungen der Vererzung lokalisieren. Weitere edle Erze fanden sich auf verschiedenen flachen Nebentrümern im Hangenden des Hauptganges, oberhalb des St. Johannes Stollen im Bereich des sogenannten Backofens
appetizer image
Un­ter den klas­sischen Fund­stellen für Azu­rit nimmt die Kupfer­er­zlager­stätte Chessy-les-Mines nord­west­lich von Ly­on eine ho­hen Stel­len­w­ert ein. Diese Azu­rite sind un­ter Samm­lern als "Ches­sylith" bekan­nt. Erst seit eini­gen Jahren kom­men aus Chi­na Stufen auf den Samm­ler­markt, die an die Stücke aus Ch­es ... moreUnter den klassischen Fundstellen für Azurit nimmt die Kupfererzlagerstätte Chessy-les-Mines nordwestlich von Lyon eine hohen Stellenwert ein. Diese Azurite sind unter Sammlern als "Chessylith" bekannt. Erst seit einigen Jahren kommen aus China Stufen auf den Sammlermarkt, die an die Stücke aus Chessy in etwa heranreichen. Chessy-Azurite besitzen bei Sammlern einen mindestens ebenso hohen Stellenwert wie Stücke aus Tsumeb, sind aber seltener und, in guter Qualität, unbezahlbar geworden. Funde werden, in bescheidenem Ausmaß, noch in den alten Halden getätigt. Die Größe der heute noch zu findenden Stücke haben in etwa den Durchmesser von Haselnüssen. Die Halden befinden sich in Privatbesitz und die Suche ist auf einen französischen Sammlerkreis begrenzt. Selten tauchen auf Börsen kleinere Stücke auf und Besitzer von Chessylithen trennen sich ...
appetizer image
Der Name des Min­er­als stammt vom griechischen sphaleros. Die­s­es be­deutet trügerisch, weil aus der zusam­men mit Bleiglanz ge­fun­de­nen Zink­blende kein Blei ge­won­nen wer­den kon­nte und das El­e­ment Zink noch nicht ent­deckt war. Blende war die Berg­manns­bezeich­nung für taubes Erz. Spha­ler­it ist das wichtigs ... moreDer Name des Minerals stammt vom griechischen sphaleros. Dieses bedeutet trügerisch, weil aus der zusammen mit Bleiglanz gefundenen Zinkblende kein Blei gewonnen werden konnte und das Element Zink noch nicht entdeckt war. Blende war die Bergmannsbezeichnung für taubes Erz. Sphalerit ist das wichtigste Zinkerz, aus welchem neben dem Metall Zink auch Cadmium, Indium und ....

Sphalerit gehört zum kubischen Kristallsystem und zur hexakistetraedrischen Klasse. Die Struktur der Kristalle ist ähnlich der Diamantstruktur, wobei, anders als bei Diamant, um jedes S-Ion an den Tetraederecken vier Zinkionen angeordnet sind. Im Gegensatz zu Diamant verläuft die Spaltbarkeit in den Sphaleritkristallen nicht nach den Flächen des Oktaeders, sondern nach den Flächen des Rhombendodekaeders {110}, da diese Gitterebenen gleichviel Zn- und ... Ein Beitrag von Peter Seroka
appetizer image
Gute Makroauf­nah­men von winzi­gen Min­er­alien lassen sich meist nur über dig­i­tale Mehrebe­nen­fo­to­gra­fie er­reichen. Mehrere Bilder wer­den übere­i­nan­der gelegt und die besten Stellen aus den Bildern zusam­men gerech­net. Hi­erzu wird ein Bilder­sta­bel (Stack) in un­ter­schiedlichen, winzi­gen Ab­stän­den vom Ob­jek ... moreGute Makroaufnahmen von winzigen Mineralien lassen sich meist nur über digitale Mehrebenenfotografie erreichen. Mehrere Bilder werden übereinander gelegt und die besten Stellen aus den Bildern zusammen gerechnet. Hierzu wird ein Bilderstabel (Stack) in unterschiedlichen, winzigen Abständen vom Objekt (Mineral) aufgenommen. Da es sehr schwierig und zeitaufwändig ist winzigen Abstände mit der Hand einzustellen, gibt es Geräte die dies automatisiert erledigen. Das Objekt oder die Kamera wird in winzigen Schritten entfernt oder heran geführt und jeweils ein Bild ausgelöst. Eine Stacking-Software wie Helicon-Focus oder CombineZM übernimmt später das Zusammenrechnen der Bilder. Diese Anleitung soll einen kostengünstigen Zugang zu dieser Technik ermöglichen.
appetizer image
Ge­ol­o­gisch ge­se­hen ist der Kais­er­s­tuhl ein junges vulkanisch­es Ge­birge ähn­lich der Eifel und dem He­gau. Im Alt­ter­tiär vor ca. 60 Mio. Jahren wurde mit dem Absinken des Ober­rhein­tal­grabens ein Prozess abgeschlossen, der bere­its in der un­teren Kreide mit dem Be­ginn der al­pidischen Fal­tung be­gon­nen hat ... moreGeologisch gesehen ist der Kaiserstuhl ein junges vulkanisches Gebirge ähnlich der Eifel und dem Hegau. Im Alttertiär vor ca. 60 Mio. Jahren wurde mit dem Absinken des Oberrheintalgrabens ein Prozess abgeschlossen, der bereits in der unteren Kreide mit dem Beginn der alpidischen Faltung begonnen hatte: Heraushebung und Überdehnung des variszisch-mesozischen (Trias + unterer Jura) Gebirgsblockes Schwarzwald-Vogesen-Odenwald. Vor etwa 27 Mio. Jahren kam es dann in den am stärksten abgesenkten Teilen des Oberrheintalgrabens am Kaiserstuhl, aber auch in der Eifel, am Hegau, bei Urach und im Odenwald zu einem basischen Vulkanismus.
appetizer image
... Skarn ist ein al­ter sch­wedisch­er Berg­baube­griff, welch­er ur­sprünglich be­nutzt wurde, um jede Art si­likatisch­er Ganggesteine oder tau­ber Gesteine zu beschreiben, welche mit eisen­halti­gen sul­fidischen Lager­stät­ten as­soziiert waren, welche stel­len­weise paläo­pro­tero­zoische Kalk­steine im sch­wedischen ... more... Skarn ist ein alter schwedischer Bergbaubegriff, welcher ursprünglich benutzt wurde, um jede Art silikatischer Ganggesteine oder tauber Gesteine zu beschreiben, welche mit eisenhaltigen sulfidischen Lagerstätten assoziiert waren, welche stellenweise paläoproterozoische Kalksteine im schwedischen Bergbaurevier Peterberg ersetzten. Im modernen Sprachgebrauch bedeutet Skarn Calcium-haltige Silikate jeglichen Alters. Skarne oder "Erlane" sind Gesteine, die bei der Metasomatose aus Kalk- oder Dolomitgesteinen durch Reaktion der Carbonatmineralien mit SiO2 bzw. am magmatischen Intrusivkontakt entstehen. Sie werden auch manchmal als Kalksilikatgesteine bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist, da Kalksilikatgesteine metamorph und nicht metasomatisch gebildet ... Ein Beitrag von Peter Seroka
appetizer image
 
https://www.juwelo.de
https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/
https://crystalparadise.de/
https://www.edelsteine-neuburg.de
https://fossilsworldwide.de/
https://vfmg.de/der-aufschluss/