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BUNTES |
24.08.2010 |
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Pandajunges in Schönbrunn geboren
Die nächste Sensation nach der Geburt des Elefantennachwuchses: Genau am dritten Geburtstag von Fu Long ist am Montag im Tiergarten Schönbrunn ein Pandajunges zur Welt gekommen.
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Noch ist nicht klar, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist. |
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Pflegerin verfolgte Geburt mit
Um 14.14 Uhr hörten die Pfleger ein lautes Fiepsen aus der Wurfbox, wie es aus dem Tiergarten hieß. "Yang Yang hat die Wurfbox am Vormittag nicht mehr verlassen. Um 9.45 Uhr haben wir das Einsetzen der Wehen am Monitor mitverfolgt und den Bildschirm danach keinen Moment mehr aus den Augen gelassen", so Pflegerin Eveline Dungl.
Das Pandajunge, dessen Geschlecht noch nicht feststellbar ist, ist rund zehn bis zwölf Zentimeter groß und wiegt etwa 100 Gramm.
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Bild aus der Wurfbox

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Tiergarten ist stolz auf Zuchterfolg. |
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Zweiter Nachwuchs überlebte nicht
"Die Freude ist natürlich riesig und man ist auch stolz. Dass die Geburt genau drei Jahre nach Fu Long war, ist ein enormer Zufall. Das haben wir zuerst selbst nicht glauben können", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Trotzdem gibt man sich im Tiergarten noch vorsichtig zurückhaltend, denn die Sterblichkeitsrate bei Großen Pandas liegt im ersten Lebensjahr bei 40 Prozent. "Deshalb ist es in China auch Tradition, dass ein Panda-Baby erst mit 100 Tagen einen Namen bekommt", so Pflegerin Eveline Dungl.
Ein weiteres Bären-Baby überlebte - wie bereits 2007 - nicht. Pandaweibchen seien in der Regel mit einem zweiten Baby überfordert und die Pfleger konnten das kleine Knäuel auch nicht mehr retten.
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Video aus der Wurfbox
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Dieses Element ist nicht mehr verfügbar
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Nicht für Besucher zu sehen. |
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Vom Männchen getrennt
Yang Yang und ihr Junges werden die nächsten Monate in der Wurfbox bleiben. Wie lange, das entscheiden Mutter und Jungtier selbst. Fu Long hatte sich Ende Jänner das erste Mal den Besuchern gezeigt. Um den beiden die nötige Ruhe zu gönnen, bleibt das Pandahaus bis auf weiteres geschlossen.
Das gesamte Gehege wird nun für die nächsten zwei Jahre durch eine Glaswand vom Vater Long Hui getrennt, da es zu gefährlich wäre. "Es ist von Natur her nicht vorgesehen, dass das Jungtier zu seinem Vater Kontakt hat", sagte Dungl.
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 In etwa zwölf Tagen bekommt der Winzling sein erstes Fell und der weiße Flaum auf der rosa Haut wird der charakteristischen schwarz-weißen Zeichnung weichen. Bis es die Augen öffnet, werden noch weiter sechs bis acht Wochen vergehen.
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 Ultraschallbild des Pandajungen. |
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Tiergarten war vorbereitet
Im Gegensatz zu Fu Long, bei dem selbst Tage vor seiner Geburt auf dem Ultraschallbild nichts zu sehen war, konnte sich der Tiergarten diesmal schon auf den Nachwuchs einstellen.
"Unsere Tierärztin hat regelmäßig Ultraschalluntersuchungen gemacht. Nur einmal, Anfang August, war das Pandababy am Bildschirm mit einer Länge von 1,72 Zentimetern zu sehen. Ab dann hatte Yang Yang keine Lust auf die Untersuchungen mehr, und wir haben gehofft, dass alles klappt", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Die Freude ist bei der Zoochefin riesig und verhalten zugleich. Denn: "Innerhalb des ersten Lebensjahres liegt die Sterblichkeit bei Großen Pandas bei 40 Prozent."
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Auch neues Pandajunges muss nach China
Die Geburt von Fu Long am 23. August 2007 im Tiergarten Schönbrunn war eine Sensation. Er war der erste Panda in einem europäischen Zoo, der auf natürliche Weise gezeugt wurde. Nun ist es dem Tiergarten ein zweites Mal geglückt, diese vom Aussterben bedrohten Tiere zu züchten.
So wie es im Vertrag zwischen China und Österreich von Anfang an vereinbart war, übersiedelte Fu Long am 18. November 2009 nach China. Auch das neugeborene Pandajunge ist wie alle Pandas Besitz der Volksrepublik China. Mindestens die nächsten zwei Jahre bleibt der Nachwuchs aber laut Vertrag im Tiergarten Schönbrunn.
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Fotoshow
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wien.ORF.at; 16.8.10
Erst am 6. August kam im Tiergarten Schönbrunn ein Elefantenbulle auf die Welt. Er wird Tuluba heißen. In einer Internetabstimmung votierten 61,4 Prozent für den Namen, der "Große Ohren" bedeutet.
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