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Runge (Fahrzeugtechnik)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ein Sattelzug für den Holztransport mit seitlich angebrachten Rungen aus Stahl

Rungen sind die senkrecht stehenden Streben an der Ladefläche von Fahrzeugen oder Anhängern, die in der Regel zur Abstützung der Ladung oder der Bordwand dienen.

Rungen sind namensgebendes Merkmal eines Typs von flachen Eisenbahn-Güterwagen, den Rungenwagen.

Die Rungen von traditionellen hölzernen Leiterwagen dienen zur Abstützung der seitlichen Leitern an den Radachsen. Diese Rungen bestehen häufig aus gebogenen Knüppeln, die am unteren Ende über einen Eisenring mit der ungelenkten Hinterachse verbunden sind und bis zum oberen Ende der Leitern reichen.[1]

Gemäß den Arbeiten Wolfgang Laurs zur Namensherkunft des abgegangenen Ortes Rungholt kann dieser Name abgeleitet werden von einem Wald, aus dem Rungen geholt werden.[2]

Einzelnachweise

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  1. Friedrich Benedict Weber: Allgemeines deutsches terminologisches ökonomisches Lexicon und Idioticon, oder Erklärendes Verzeichniß aller im Gebiete der gesammten Landwirthschaft, der Acker-, Wiesen-, Garten-, Forst-, Vieh-, Jagd-, Fischerey- und Hauswirthschaft, in Deutschland und den einzelnen deutschen Provinzen vorkommenden Kunstwörter und Kunstausdrücke überhaupt, und Benennungen der landwirthschaftlichen Pflanzen, Thiere, Geräthe. Zweiter Teil N-Z. W. Engelmann, Leipzig 1838, OCLC 632393103, S. 467 (Volltext in der Google-Buchsuche [abgerufen am 14. Mai 2026]).
  2. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein (= Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein. Band 28). 2. Auflage. Wachholtz, Neumünster 1992, ISBN 3-529-02726-X, S. 559.