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Eurovision Song Contest/Rekorde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dieser Artikel listet beim Eurovision Song Contest aufgestellte Rekorde (inkl. Bestenlisten) auf.

Länderstatistik

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Die bisher erfolgreichsten Teilnehmerländer sind Schweden und Irland mit sieben Siegen. Irland siegte in den Jahren 1992 bis 1994 sogar dreimal in Folge. Bisher haben 27 Länder gewonnen, wobei Jugoslawien, das 1989 gewann, nicht mehr existiert. Während Salvador Sobral (Portugal) den Rekord mit 758 Punkten für Amar pelos dois aus dem Jahr 2017 hält, konnte Anne-Marie David (für Luxemburg) im Jahr 1973 mit Tu te reconnaîtras mit 80,6 % der Punkte die höchste relative Punktzahl erreichen.

Erfolgreichste Länder beim Eurovision Song Contest

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Die folgende Liste zeigt die erfolgreichsten Länder beim Eurovision Song Contest gemessen an ihren Platzierungen (Stand: 2026). Zusätzlich werden die Gesamtpunktzahl, die Gesamtteilnahmen und der Punkteschnitt jedes Teilnehmerlandes angegeben.

Erfolgreichste Länder
Platz Land 1. 2. 3. 4. 5. Nächstbeste
Platzierung
(Anzahl)
Gesamt-
punkte[1]
ohne SF
Gesamtteilnahmen[2] durchschnittliche
Platzbelegung
ohne SF
1.  Irland741336. (viermal)3.70658 (davon 12 × SF)8,8
2.  Schweden7163116. (einmal)7.01764 (davon 1 × SF)8,24
3.  Vereinigtes Königreich5163516. (zweimal)4.706689,85
4.  Frankreich557826. (einmal)5.2066810,11
5.  Niederlande511226. (zweimal)3.42864 (davon 10 × SF) + 1 Disqu.10,47
6.  Luxemburg52516. (einmal)1.57340 (davon 1 × SF)9,63
7.  Israel442226. (zweimal)4.60347 (davon 7 × SF + 1 × Qfkr.)10
8.  Italien335466. (sechsmal)5.664517,27
9.  Schweiz334626. (dreimal)3.96266 (davon 12 × SF)10,13
10. Ukraine322116. (zweimal)4.515218,05
11.  Dänemark313256. (zweimal)3.13656 (davon 9 × SF + 1 × Qfkr.)10,29
12.  Norwegen311346. (zweimal)4.21364 (davon 3 × SF)12,18
13.  Österreich31146. (zweimal)2.83358 (davon 7 × SF)12,12
14.  Deutschland245426. (dreimal)3.75269 + 1 × Qfkr.11,82
15.  Spanien242216. (viermal)3.4246412,89
16. Russland14417. (einmal)3.53024 (davon 1 × SF + 1 × Qfkr.)7,68
17.  Belgien12426. (viermal)2.85967 (davon 12 × SF)11,74
18.  Monaco113326. (einmal)73824 (davon 3 × SF)7,38
19.  Türkei11137. (zweimal)1.99634 (davon 1 × SF)12,64
20.  Aserbaidschan111118. (zweimal)1.88117 (davon 4 × SF)10,15
21.  Bulgarien111111. (einmal)1.93115 (davon 9 × SF)7,2
22.  Finnland116. (dreimal)2.90359 (davon 8 × SF)14,48
23.  Griechenland1326. (zweimal)3.85346 (davon 3 × SF)11,17
24.  Estland12116. (dreimal)2.16632 (davon 11 × SF + 1 × Qfkr.)10,95
25.  Serbien1116. (einmal)[A 1]1.75718 (davon 4 × SF)12,54
26.  Lettland1116. (einmal)1.19326 (davon 14 × SF)12,08
27.  Jugoslawien136. (einmal)1.0132710,67
28.  Portugal16. (einmal)2.67457 (davon 10 × SF)14,15
29.  Malta2216. (einmal)2.38538 (davon 10 × SF)11,96
30.  Island2217. (einmal)1.97737 (davon 9 × SF)14,32
31.  Kroatien1216. (einmal)2.01031 (davon 10 × SF)11,85
32.  Australien1119. (dreimal)1.82611 (davon 3 × SF)9,86
33.  Zypern136. (zweimal)2.37942 (davon 8 × SF)13,49
34.  Polen17. (einmal)[A 2]1.35928 (davon 10 × SF)15,35
35.  Serbien und Montenegro17. (einmal)40024,5
36.  Rumänien317. (einmal)1.83125 (davon 4 × SF + 2 × Qfkr.)13,32
37.  Bosnien und Herzegowina16. (einmal)[A 3]1.24219 (davon 1 × SF)13,17
38.  Moldau16. (einmal)1.89720 (davon 6 × SF)12,08
39.  Armenien27. (zweimal)1.71418 (davon 4 × SF)11,57
40.  Ungarn118. (einmal)1.11219 (davon 3 × SF + 2 × Qfkr.)15,07
41.  Albanien17. (einmal)1.27422 (davon 9 × SF)14,5
42.  Litauen6. (einmal)[A 4]1.51726 (davon 7 × SF)16
43.  Tschechien6. (einmal)[A 5]75914 (davon 8 × SF)14,8
44.  Belarus6. (einmal)[A 6]36816 (davon 10 × SF)17,17
45.  Slowenien7. (zweimal)83030 (davon 13 × SF)16,47
46.  Nordmazedonien7. (einmal)67422 (davon 12 × SF + 1 × Qfkr.)14,44
47.  Georgien9. (zweimal)66518 (davon 10 × SF)11,17
48.  Montenegro13. (einmal)8114 (davon 12 × SF)16
49.  Slowakei18. (einmal)[A 7]428 (davon 4 × SF + 1 × Qfkr.)19,33
50.  Marokko18. (einmal)7118
51.  San Marino19. (einmal)16816 (davon 12 × SF)22,75
52.  AndorraSF 12. (einmal)6 (nur SF)
Gesamt 116.7491777 (davon 312SF + 11 Qfkr.)
Anm.:
  1. Serbiens drittbestes Ergebnis ist, wie bei Lettland, ein sechster Platz. Die nächsten Plätze sind bei Serbien Platz 10, bei Lettland jedoch Platz 12.
  2. Polens nächstbestes Platzierung ist ein achter Platz. Serbien und Montenegro haben keinen weiteren Platz, da das Land nur zweimal teilnahm.
  3. Bosniens drittbestes Ergebnis ist, wie bei Moldau, ein siebter Platz. Die nächsten Plätze sind bei Bosnien Platz 9, bei Moldau jedoch Platz 10.
  4. Litauens zweitbestes Ergebnis ist Platz 8, der einmal (2021) erreicht wurde.
  5. Tschechiens zweitbestes Ergebnis ist Platz 10, der einmal (2023) erreicht wurde.
  6. Belarus’ zweitbestes Ergebnis ist Platz 16, der zweimal (2013, 2014) erreicht wurde.
  7. Da Marokko nur einmal teilnahm, hat die Slowakei automatisch durch ihre weitere Teilnahmen ein besseres zweitbestes Ergebnis erzielt.
  • SF = Semifinale=Halbfinale – Qfkr. = Qualifikationsrunde – Disqu. = Disqualifikation im laufenden Wettbewerb
Gewinner des Wettbewerbes
Häufigkeit der Siege
Platz Anzahl
der Siege[B 1]
Land[B 2] Siege
1. 7  Irland 1970, 1980, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996
 Schweden 1974, 1984, 1991, 1999, 2012, 2015, 2023
2. 5  Frankreich 1958, 1960, 1962, 1969, 1977
 Luxemburg 1961, 1965, 1972, 1973, 1983
 Vereinigtes Königreich 1967, 1969, 1976, 1981, 1997
 Niederlande 1957, 1959, 1969, 1975, 2019
3. 4  Israel 1978, 1979, 1998, 2018
4. 3  Norwegen 1985, 1995, 2009
 Dänemark 1963, 2000, 2013
 Italien 1964, 1990, 2021
Ukraine 2004, 2016, 2022
 Schweiz 1956, 1988, 2024
 Österreich 1966, 2014, 2025
5. 2  Spanien 1968, 1969
 Deutschland 1982, 2010
6. 1  Monaco 1971
 Belgien 1986
 Jugoslawien 1989
 Estland 2001
 Lettland 2002
 Türkei 2003
 Griechenland 2005
 Finnland 2006
 Serbien 2007
Russland 2008
 Aserbaidschan 2011
 Portugal 2017
 Bulgarien 2026

Anmerkungen:

  1. Bei gleicher Anzahl von Siegen erfolgt die Sortierung chronologisch.
  2. Das fett geschriebene Land hat den bisher letzten Eurovision Song Contest gewonnen.

Erfolgreichste Länder bei der Qualifikation für das Finale

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Qualifikationsrate der Teilnehmerländer

Als 2004 das Halbfinale eingeführt wurde, mussten nicht alle Länder an diesem teilnehmen. Die zehn besten Länder des Vorjahres sowie die Großen Vier (Deutschland, Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich) waren bereits für das Finale qualifiziert. Als 2007 jedoch 28 Länder am Halbfinale teilnahmen, wovon sich lediglich zehn für das Finale qualifizierten, wurde 2008 ein zweites Halbfinale eingeführt. Von nun an waren lediglich die Großen Vier (ab 2011 Großen Fünf, da Italien wieder teilnahm) sowie das Gastgeberland für das Finale qualifiziert. Alle restlichen Länder wurden auf zwei Halbfinale aufgeteilt. Davon qualifizierten sich jeweils die besten Zehn pro Halbfinale. Dieses System wird weiterhin angewendet, so dass jedes Land einen bestimmten Erfolg bei der Qualifikation für das Finale hat.

In der folgenden Tabelle sind alle Länder dargestellt, die bisher an einem Halbfinale seit 2004 teilnahmen. Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich sind daher hier nicht aufgeführt. Die 43 aufgeführten Länder sind nach ihrer Qualifikation in Prozent sortiert. Die Quote errechnet sich dabei aus der Anzahl der Halbfinalteilnahmen sowie der Anzahl der Qualifikationen. Hat ein Land die gleiche Prozentzahl an Qualifikationen, entscheiden Halbfinalteilnahmen sowie die Anzahl der Qualifikation über die Platzierung.

Stand 2025 haben lediglich die Ukraine und Luxemburg (sowie das nicht mehr existierende Land Serbien und Montenegro) bei jeder Teilnahme das Finale erreicht. 2026 scheiterte auch Luxemburg am Einzug ins Finale, wodurch es bisher nur der Ukraine gelang, sich für jedes Finale zu qualifizieren.[3] Da Luxemburg seit Einführung der Halbfinale nur dreimal teilgenommen hat, verringert sich der Qualifikationsanteil von 100 % auf 67 % und damit von Platz 1 auf Platz 15. Alle anderen Länder scheiterten bereits mindestens einmal an der Qualifikation für das Finale.

Erfolg bei der Halbfinalqualifikation (Stand 2026)
Platz Land Halbfinal-
teilnahmen
Anzahl der
Qualifikationen
Letzte
Finalqualifikation
Qualifikations-
anteil
1.  Serbien und Montenegro 1 1 2004 100 %
Ukraine 16 16 2026
3.  Schweden 16 15 2026 94 %
4. Russland 12 11 2021 92 %
5.  Bosnien und Herzegowina 8 7 2012 88 %
6.  Türkei 7 6 2012 86 %
7.  Norwegen 20 17 2026 85 %
8.  Griechenland 19 16 2026 84 %
9.  Ungarn 13 10 2018 77 %
10.  Armenien 17 13 2025 76 %
 Serbien 17 13 2026
12.  Rumänien 16 12 2026 75 %
13.  Aserbaidschan 17 12 2022 71 %
14.  Australien 10 7 2026 70 %
15.  Moldau 19 13 2026 68 %
16.  Luxemburg 3 2 2025 67 %
 Litauen 21 14 2026
18.  Israel 20 13 2026 65 %
19.  Finnland 21 13 2026 62 %
20.  Zypern 20 12 2026 60 %
 Dänemark 20 12 2026
22.  Albanien 21 12 2026 57 %
23.  Island 20 11 2025 55 %
24.  Österreich 15 8 2025 53 %
25.  Estland 22 11 2025 50 %
 Niederlande 20 10 2025
 Malta 20 10 2026
28.  Portugal 19 9 2025 47 %
 Polen 19 9 2026
30.  Georgien 18 8 2024 44 %
 Kroatien 18 8 2026
31.  Schweiz 20 8 2024 40 %
 Bulgarien 15 6 2026
33.  Belgien 21 9 2026 43 %
 Tschechien 14 6 2026
35.  Belarus 16 6 2019 38 %
 Slowenien 21 8 2024
37.  Irland 19 7 2024 37 %
38.  Lettland 21 7 2025 33 %
 Nordmazedonien 18 6 2019
40.  San Marino 16 4 2025 25 %
41.  Montenegro 14 2 2015 14 %
42.  Andorra 6 0 0 %
 Monaco 3 0
 Slowakei 4 0

Erfolgreichste Sprachen

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Erfolgreichste Sprachen beim Eurovision Song Contest
Siege Sprache Jahr Land
36 Englisch 1967, 1969, 1970, 1974, 1975, 1976, 1980, 1981, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2018, 2019, 2023, 2024, 2025, 2026  Aserbaidschan,  Bulgarien,  Dänemark,  Deutschland,  Estland,  Finnland,  Griechenland,  Irland,  Israel,  Lettland,  Niederlande,  Norwegen,  Österreich, Russland,  Schweden,  Schweiz,  Türkei, Ukraine,  Vereinigtes Königreich
14 Französisch 1956, 1958, 1960, 1961, 1962, 1965, 1969, 1971, 1972, 1973, 1977, 1983, 1986, 1988  Belgien,  Frankreich,  Luxemburg,  Monaco,  Schweiz
3 Hebräisch 1978, 1979, 1998  Israel
Niederländisch 1957, 1959, 1969  Niederlande
Italienisch 1964, 1990, 2021  Italien
2 Deutsch 1966, 1982  Deutschland,  Österreich
Norwegisch 1985, 1995  Norwegen
Schwedisch 1984, 1991  Schweden
Kroatisch/Serbisch 1989, 2007  Jugoslawien,  Serbien
Spanisch 1968, 1969  Spanien
Ukrainisch b 2004, 2022 Ukraine
1 Dänisch 1963  Dänemark
Krimtatarisch b 2016 Ukraine
Portugiesisch 2017  Portugal
b 
Die Lieder sind zum Großteil in der jeweiligen Sprache gesungen worden. Teilweise wurden die Beiträge auch auf Englisch gesungen.

Das Warten auf den Sieg

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Viele verschiedene Länder haben bereits am Eurovision Song Contest teilgenommen. Einige Länder gewannen den Wettbewerb direkt beim Debüt, wie beispielsweise Serbien 2007, andere Länder wie zum Beispiel Zypern nehmen schon seit 40 Jahren am Wettbewerb teil und konnten bisher noch keinen Sieg erringen. Andererseits gibt es auch Länder wie Frankreich, die zuletzt 1977 den Wettbewerb gewinnen konnten und seither auf den nächsten Sieg warten. In den folgenden drei Tabellen sind diese Länder dargestellt. Die erste Tabelle handelt dabei von Ländern und die verbundenen Jahre auf den ersten Sieg. Die zweite Tabelle zeigt Länder, die weiterhin auf ihren Sieg warten. Abschließend zeigt die dritte Tabelle die Länder, die am längsten auf den ersten oder nächsten Sieg warten.[4]

Länder, die am längsten auf den ersten Sieg warten mussten (Stand 2026)
Platz Land Erste
Teilnahme
Erster Sieg Anzahl der
Jahre
Anzahl
der Teilnahmen
1.  Portugal 1964 2017 53 49
2.  Finnland 1961 2006 45 40
3.  Griechenland 1974 2005 31 26
4.  Belgien 1956 1986 30 31
5.  Türkei 1975 2003 28 25
6.  Jugoslawien 1961 1989 28 24
7.  Deutschland 1956 1982 26 27
8.  Norwegen 1960 1985 25 15
9.  Bulgarien 2005 2026 21 15
10.  Schweden 1958 1974 16 15
11. Russland 1994 2008 14 13
12.  Monaco 1959 1971 12 13
13.  Vereinigtes Königreich 1957 1967 10 10
14.  Österreich 1957 1966 9 10
15.  Italien 1956 1964 8 9
16.  Estland 1994 2001 7 8
 Spanien 1961 1968 7 8
18.  Dänemark 1957 1963 6 7
19.  Irland 1965 1970 5 6
 Israel 1973 1978 5 6
21.  Luxemburg 1956 1961 5 5
22.  Aserbaidschan 2008 2011 3 4
23.  Frankreich 1956 1958 2 3
 Lettland 2000 2002 2 3
25.  Niederlande 1956 1957 1 2
Ukraine 2003 2004 1 2
27.  Schweiz 1956 1956 0 1
 Serbien 2007 2007 0 1
Länder, die weiterhin auf den ersten Sieg warten (Stand 2026)
Platz Land Anzahl
der Jahre
Anzahl
der Teilnahmen
Erste Teilnahme Letzte Teilnahme
1.  Malta 55 38 1971 2026
2.  Marokko 46 1 1980 1980
3.  Zypern 44 42 1981 2026
4.  Island 40 37 1986 2025
5.  Kroatien 33 31 1993 2026
6.  Slowenien 33 30 1993 2025
7.  Rumänien 33 26 1993 2026
8.  Bosnien und Herzegowina 33 19 1993 2016
9.  Ungarn 33 17 1993 2019
10.  Slowakei 33 7 1993 2012
11.  Polen 32 28 1994 2026
12.  Litauen 32 26 1994 2026
13.  Nordmazedonien 28 20 1998 2022
14.  Albanien 22 22 2004 2026
15.  Belarus 22 16 2004 2019
16.  Andorra 22 6 2004 2009
17.  Moldau 21 20 2005 2024
18.  Armenien 20 18 2006 2026
19.  Georgien 19 18 2007 2026
20.  Montenegro 19 14 2007 2026
 Tschechien 19 14 2007 2026
22.  San Marino 18 16 2008 2026
23.  Australien 11 11 2015 2026
Länder, die am längsten auf den ersten oder nächsten Sieg warten müssen (Stand 2025)
Platz Land Anzahl
der Jahre
Anzahl
der Teilnahmen
Erste Teilnahme Letzte Teilnahme Letzter Sieg
1.  Spanien 56 65 1961 2025 1969
2.  Malta 54 37 1971 2025
3.  Monaco 54 11 1959 2006 1971
4.  Frankreich 48 68 1956 2025 1977
5.  Marokko 45 1 1980 1980
6.  Zypern 44 41 1981 2025
7.  Luxemburg 42 39 1956 2025 1983
8.  Belgien 39 66 1956 2025 1986
9.  Island 39 37 1986 2025
10.  Jugoslawien 36 3 1961 1992 1989
11.  Kroatien 32 31 1993 2025
12.  Slowenien 32 30 1993 2025
13.  Rumänien 32 24 1993 2023
14.  Bosnien und Herzegowina 32 19 1993 2016
15.  Ungarn 32 17 1993 2019
16.  Slowakei 32 7 1993 2012
17.  Polen 31 27 1994 2025
18.  Litauen 31 25 1994 2025
19.  Irland 29 58 1965 2025 1996
20.  Vereinigtes Königreich 28 67 1957 2025 1997
21.  Nordmazedonien 27 20 1998 2022
22.  Estland 24 31 1994 2025 2001
23.  Lettland 23 25 2000 2025 2002
24.  Türkei 22 9 1975 2012 2003
25.  Albanien 21 21 2004 2025
26.  Belarus 21 16 2004 2019
27.  Andorra 21 6 2004 2009
28.  Serbien und Montenegro 21 2 2004 2005
29.  Griechenland 20 45 1974 2025 2005
30.  Moldau 20 19 2005 2024
31.  Bulgarien 20 14 2005 2022
32.  Finnland 19 58 1961 2025 2006
33.  Armenien 19 17 2006 2025
34.  Georgien 18 17 2007 2025
35.  Serbien 18 17 2007 2025 2007
36.  Montenegro 18 13 2007 2025
37.  Tschechien 18 13 2007 2025
38. Russland 17 11 1994 2021 2008
39.  San Marino 17 15 2008 2025
40.  Norwegen 16 63 1960 2025 2009
41.  Deutschland 15 68 1956 2025 2010
42.  Aserbaidschan 14 17 2008 2025 2011
43.  Dänemark 12 53 1957 2025 2013
44.  Australien 10 10 2015 2025
45.  Portugal 8 56 1964 2025 2017
46.  Israel 7 47 1973 2025 2018
47.  Niederlande 6 65 1956 2025 2019
48.  Italien 4 50 1956 2025 2021
49. Ukraine 3 20 2003 2025 2022
50.  Schweden 2 64 1958 2025 2023
51.  Schweiz 1 65 1956 2025 2024
52.  Österreich 0 57 1957 2025 2025

Die meisten Höchstwertungen

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Aufgrund der verschiedenen Abstimmungssysteme die im Laufe der Jahre im Einsatz waren, ist es schwer eine einheitliche Liste mit den meisten Höchstwertungen zu führen. So gab es in den Jahren 1957 bis 1961, 1967 bis 1970 und 1974 keinen fixen Höchstwertungen, da jedes Land die ihm zur Verfügung stehenden 10 Punkte beliebig aufteilen konnte.

Höchstwertungen 1962 bis 1966

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In den Jahren 1962 bis 1966 wurden erstmals fixe Punktesets vergeben. Diese waren von wechselnde Höhe und Zusammenstellung.

Höchstwertungen 1962 bis 1966
Platz Land Anzahl der
Höchstwertungen
1.  Italien 11
2.  Frankreich 9
 Vereinigtes Königreich 9
 Luxemburg 9
5.  Österreich 8
6.  Dänemark 7
 Monaco 7
8.  Schweiz 5
9.  Schweden 4
10.  Jugoslawien 3
11.  Belgien 2
 Norwegen 2
 Irland 2
14.  BR Deutschland 1
 Finnland 1
 Niederlande 1
 Portugal 1
 Spanien 1

Höchstwertungen 1971 bis 1973

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Zwischen 1971 und 1973 konnte jede Jury maximal 10 Punkte an ein Land vergeben, 5 pro Juror. Die Juroren konnten dabei die Höchstwertung theoretisch beliebig oft vergeben.

Höchstwertungen 1970 bis 1973
Platz Land Anzahl der
Höchstwertungen
1.  Monaco 5
 Luxemburg 5
3.  Spanien 4
4.  Vereinigtes Königreich 3
5.  Portugal 2
6.  Finnland 2
7.  Österreich 1

Höchstwertungen seit 1975

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Seit 1975 werden als Höchstpunktzahl 12 Punkte vergeben. Das einzige Land, welches seit Einführung von 12 Punkten als Höchstwertung nie diese erhalten hat, ist Marokko.

Höchstwertungen seit 1975 (Stand 2025)
Platz Land Anzahl der
Höchstwertungen
Erste
Höchstwertung
1.  Schweden 208 1981
2. Ukraine 163 2004
3.  Israel 126 1978
4.  Griechenland 120 1977
5. Russland 115 1997
6.  Serbien 90 2007
7.  Italien 86 1975
8.  Dänemark 85 1979
 Norwegen 85 1985
 Schweiz 85 1975
11.  Portugal 78 1975
12.  Zypern 76 1981
13.  Irland 75 1975
14.  Niederlande 74 1975
15.  Frankreich 72 1975
 Vereinigtes Königreich 72 1975
17.  Armenien 69 2006
18.  Finnland 66 1975
19.  Moldau 62 2005
20.  Aserbaidschan 61 2008
21.  Deutschland 60 1978
 Türkei 60 1980
23.  Österreich 58 1989
24.  Belgien 56 1976
25.  Estland 53 1996
26.  Kroatien 53 1994
27.  Litauen 53 2006
28.  Rumänien 51 2000
29.  Bosnien und Herzegowina 49 1993
 Island 49 1990
31.  Malta 47 1991
32.  Albanien 45 2004
 Australien 45 2015
 Bulgarien 45 2007
35.  Spanien 44 1978
36.  Nordmazedonien 34 2002
37.  Lettland 34 2000
38.  Ungarn 29 1994
39.  Polen 28 1994
40.  Belarus 25 2005
41.  Serbien und Montenegro 19 2004
 Tschechien 19 2016
43.  Georgien 18 2007
 Jugoslawien 18 1982
 Luxemburg 18 1975
46.  Slowenien 13 1999
47.  Montenegro 10 2008
48.  San Marino 9 2018
49.  Monaco 4 1976
50.  Andorra 3 2004
51.  Slowakei 2 1994

Häufigster letzter Platz

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Neben den vielen erfolgreichen Ländern gibt es einige Länder im Wettbewerb, die häufig den letzten Platz belegten. Bis 2003 war es lediglich möglich, dass es nur im Finale einen letzten Platz zu belegen gibt. Von 2004 bis 2007 gab es ebenfalls einen letzten Platz im Halbfinale (SF). Da seit 2008 allerdings zwei Halbfinale stattfinden, gibt es nun einen letzten Platz für je ein Halbfinale und am Ende einen für das Finale. Die letzten Plätze bei jeweils Jury- und Televoting durch das 50/50-System seit 2009, der osteuropäischen Vorentscheidung 1993 sowie die Qualifikationsrunde 1996 werden hier nicht berücksichtigt.

Häufigkeit eines letzten Platzes (Stand 2026)
Platz Land Anzahl der
letzten Plätze
Jahre
1.  Finnland 11 1963, 1965, 1968, 1980, 1982, 1990, 1992, 1996, 2009, 2015 (SF), 2019 (SF)
 Norwegen 1963, 1969, 1974, 1976, 1978, 1981, 1990, 1997, 2001, 2004, 2012, 2024
3.  Österreich 9 1957, 1961, 1962, 1979, 1984, 1988, 1991, 2012 (SF), 2015
 Deutschland 1964, 1965, 1974, 1995, 2005, 2015, 2016, 2022, 2023
 Schweiz 1964, 1967, 1974, 1998, 2004 (SF), 2010 (SF), 2011, 2015 (SF), 2016 (SF)
6.  Belgien 8 1961, 1962, 1965, 1973, 1979, 1985, 1993, 2000
7.  Vereinigtes Königreich 6 2003, 2008, 2010, 2019, 2021, 2026
8.  Lettland 5 2009 (SF), 2010 (SF), 2013 (SF), 2017 (SF), 2021 (SF)
 Niederlande 1958, 1962, 1963, 1968, 2011 (SF)
 Spanien 1962, 1965, 1983, 1999, 2017
11.  Georgien 4 2014 (SF), 2018 (SF), 2022 (SF), 2026 (SF)
 Irland 2007, 2013, 2019 (SF), 2021 (SF)
 Malta 1971, 1972, 2006, 2023 (SF)
14.  Island 3 1989, 2001, 2018 (SF)
 Luxemburg 1958, 1960, 1970
 San Marino 2008 (SF), 2017 (SF), 2025
 Türkei 1975, 1983, 1987
18.  Aserbaidschan 2 2025 (SF), 2026 (SF)
 Litauen 1994, 2005 (SF)
 Monaco 1959, 1966
 Portugal 1997, 2018
 Schweden 1963, 1977
 Slowenien 2013 (SF), 2022 (SF)
 Tschechien 2007 (SF), 2009 (SF)
25.  Andorra 1 2006 (SF)
 Dänemark 2002
 Estland 2016 (SF)
 Frankreich 2014
 Italien 1966
 Jugoslawien 1964
 Moldau 2014 (SF)
 Montenegro 2025 (SF)
 Polen 2011 (SF)
 Rumänien 2023 (SF)
 Slowakei 2012 (SF)
 Ungarn 2008 (SF)
 Zypern 1986
38.  Albanien 0
 Armenien
 Australien
 Belarus
 Bosnien und Herzegowina
 Bulgarien
 Griechenland
 Israel
 Kroatien
 Marokko
 Nordmazedonien
Russland
 Serbien
 Serbien und Montenegro
Ukraine

Häufigste null Punkte

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Karte mit allen Länder die jemals 0 Punkte erhalten haben und die jeweilige Häufigkeit

Einige Länder, die häufig auf den letzten Plätzen landeten, erhielten für ihre Beiträge keine Punkte. Die Länder, die dies am häufigsten betreffen, sind in folgender Liste zu finden. Ebenfalls aufgeführt sind die null Punkte im Jury- (J) oder Televoting (T), das seit 2016 getrennt vergeben wird sowie die null Punkte im Halbfinale (SF).

Häufigkeit von null Punkten (Stand 2026)
Platz Land Anzahl der
null Punkte
Jahre
1.  Deutschland 7 1964, 1965, 2015, 2019 (T), 2021 (T), 2022 (J), 2026 (T)
2.  Österreich 6 1962, 1988, 1991, 2015, 2017 (T), 2019 (SF) (T)
 Schweiz 1964, 1967, 1998, 2004 (SF), 2022 (T), 2025 (T)
4.  Vereinigtes Königreich 5 2003, 2021, 2024 (T), 2025 (T), 2026 (T)
5.  Norwegen 4 1963, 1978, 1981, 1997
 Spanien 1962, 1965, 2017 (J), 2021 (T)
7.  Belgien 3 1962, 1965, 2026 (T)
 Finnland 1963, 1965, 1982
 Island 1989, 2018 (SF) (T), 2025 (J)
 Niederlande 1962, 1963, 2021 (T)
 Tschechien 2009 (SF), 2016 (T), 2021 (SF) (T)
12.  Aserbaidschan 2 2022 (SF) (T), 2026 (SF) (T)
 Portugal 1964, 1997
 San Marino 2017 (SF) (J), 2023 (SF) (T)
 Türkei 1983, 1987
16.  Israel 1 2019 (J)
 Italien 1966
 Litauen 1994
 Luxemburg 1970
 Malta 2017 (SF) (T)
 Monaco 1966
 Rumänien 2023 (SF) (T)
 Schweden 1963

Durch die verschiedenen Abstimmungssysteme in der Geschichte des Wettbewerbs war es, je nach Abstimmungssystem, nicht immer möglich, keine Punkte zu erhalten. Von 1957 bis 1970 gab es häufig keine Punkte, da teilweise nur drei Punktesätze vergeben wurden oder gar nur ein Beitrag alle Punkte erhalten konnte. Von 1971 bis 1973 wurde jeder Beitrag mit mindestens einem Punkt bewertet, womit kein Beitrag punktelos bleiben konnte. Erst ab 1975 bis 2015 war es wieder möglich, keine Punkte zu erhalten. Seit 2004, durch die Einführung eines Halbfinales, war es auch möglich, dass ein Land im Halbfinale keine Punkte erhielt. Ein weiteres Land hätte im Finale dann ebenso keine Punkte erhalten können. Da seit 2008 zwei Halbfinale stattfinden, ist seither also je Halbfinale, aber auch im Finale, möglich, keine Punkte zu erhalten.

Keine Punkte von 1957 bis 1970

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Von 1962 bis 1965 gab es jedes Jahr vier Länder, die keinen Punkt erhielten. Danach kam es im Zeitraum von 1966 bis 1970 nur noch viermal vor, dass ein Land keine Punkte erhielt.

Jahr Land Interpret Lied Platz
1962  Belgien Fud Leclerc Ton nom 13. (von 13.)
 Niederlande De Spelbrekers Katinka
 Österreich Eleonore Schwarz Nur in der Wiener Luft
 Spanien Víctor Balaguer Llámame
1963  Finnland Laila Halme Muistojeni laulu 13. (von 13.)
 Niederlande Annie Palmen Een speeldoos
 Norwegen Anita Thallaug Solhverv
 Schweden Monica Zetterlund En gång i Stockholm
1964  BR Deutschland Nora Nova Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne 13. (von 13.)
 Jugoslawien Sabahudin Kurt Život je sklopio krug
 Portugal António Calvário Oração
 Schweiz Anita Traversi I miei pensieri
1965  Belgien Lize Marke Als het weer lente is 15. (von 15.)
 BR Deutschland Ulla Wiesner Paradies, wo bist du?
 Finnland Viktor Klimenko Aurinko laskee länteen
 Spanien Conchita Bautista Qué bueno, qué bueno!
1966  Italien Domenico Modugno Dio, come ti amo 17. (von 17.)
 Monaco Téréza Bien plus fort
1967  Schweiz Géraldine Quel cœur vas-tu briser? 17. (von 17.)
1970  Luxemburg David Alexandre Winter Je suis tombé du ciel 12. (von 12.)

Keine Punkte von 1975 bis 2003

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Von 1975 bis 2003 kam es nur noch vereinzelt vor, dass ein Land keine Punkte erhielt. Auffällig ist auch, dass in diesem Zeitraum häufig nur ein Land pro Jahr keine Punkte erhielt. Lediglich 1983 und 1997 erhielten zwei Länder keine Punkte. Nicht berücksichtigt werden in diesem Zeitraum die osteuropäische Vorentscheidung 1993 sowie die Vorrunde 1996.

Jahr Land Interpret Lied Platz
1978  Norwegen Jahn Teigen Mil etter mil 20. (von 20.)
1981  Norwegen Finn Kalvik Aldri i livet 20. (von 20.)
1982  Finnland Kojo Nuku pommiin 18. (von 18.)
1983  Türkei Çetin Alp and the Short Waves Opera 19. (von 20.)
 Spanien Remedios Amaya ¿Quién maneja mi barca?
1987  Türkei Seyyal Taner und Grup Lokomotif Şarkım sevgi üstüne 22. (von 22.)
1988  Österreich Wilfried Lisa Mona Lisa 21. (von 21.)
1989  Island Daníel Ágúst Haraldsson Það sem enginn sér 22. (von 22.)
1991  Österreich Thomas Forstner Venedig im Regen 22. (von 22.)
1994  Litauen Ovidijus Vyšniauskas Lopšinė mylimai 25. (von 25.)
1997  Norwegen Tor Endresen San Francisco 24. (von 25.)
 Portugal Célia Lawson Antes do adeus
1998  Schweiz Gunvor Lass ihn 25. (von 25.)
2003  Vereinigtes Königreich Jemini Cry Baby 26. (von 26.)

Keine Punkte von 2004 bis 2015

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Von 2004 bis 2015 kam es bisher am wenigsten vor, dass ein Land keine Punkte erhielt. Die Schweiz war 2004 – als das Halbfinale eingeführt wurde – das erste Land, das im Halbfinale keine Punkte erhielt. Als Deutschland und Österreich 2015 keine Punkte erhielten, war es das erste Mal seit 1997, dass zwei Länder keine Punkte erhielten sowie das erste Mal seit der Einführung der Halbfinale, dass im Finale ein Land keine Punkte erhielt.

Jahr Land Interpret Lied Platz Finale/Halbfinale
2004  Schweiz Piero Esteriore & the MusicStars Celebrate 22. (SF) (von 22.) Halbfinale
2009  Tschechien Gipsy.cz Aven Romale 18. (SF1) (von 18.) Halbfinale
2015  Deutschland Ann Sophie Black Smoke 27. (von 27.) Finale
 Österreich The Makemakes I Am Yours 26. (von 27.) Finale

Keine Punkte seit 2016

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Seit 2016, und damit seit der Umstellung des Wertungssystems auf eine getrennte Vergabe der Jury- und Televotingergebnisse, erhielt bisher nur Großbritannien im Jahr 2021 keine Punkte in der Gesamtwertung. Es kam jedoch häufiger vor, dass ein Land im Tele- oder im Juryvoting keinen Punkt erhielt. Dabei vergaben die Zuschauer häufiger keine Punkte als die Jury. Während sechs Beiträge bei der Jury keine Punkte erhielten, waren es bei den Zuschauern zweiundzwanzig.

Jahr Land Interpret Lied Finale/Halbfinale Juryvoting Televoting Gesamt
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2016  Tschechien Gabriela Gunčíková I Stand Finale 21. (von 26.) 41 26. (von 26.) 0 25. (von 26.) 41
2017  Malta Claudia Faniello Breathlessly 2. Halbfinale 8. (von 18.) 55 18. (von 18.) 0 16. (von 18.) 55
 San Marino Valentina Monetta & Jimmie Wilson Spirit of the Night 2. Halbfinale 18. (von 18.) 0 17. (von 18.) 1 18. (von 18.) 1
 Österreich Nathan Trent Running on Air Finale 11. (von 26.) 93 26. (von 26.) 0 16. (von 26.) 93
 Spanien Manel Navarro Do It for Your Lover Finale 26. (von 26.) 0 22. (von 26.) 5 26. (von 26.) 5
2018  Island Ari Ólafsson Our Choice 1. Halbfinale 18. (von 18.) 15 18. (von 18.) 0 18. (von 18.) 15
2019  Österreich Pænda Limits 2. Halbfinale 16. (von 18.) 21 18. (von 18.) 0 17. (von 18.) 21
 Israel Kobi Marimi Home Finale 26. (von 26.) 0 19. (von 26.) 35 23. (von 26.) 35
 Deutschland S!sters Sister Finale 21. (von 26.) 24 26. (von 26.) 0 25. (von 26.) 24
2021  Tschechien Benny Cristo omaga 2. Halbfinale 13. (von 17.) 23 17. (von 17.) 0 15. (von 17.) 23
 Niederlande Jeangu Macrooy Birth of a New Age Finale 23. (von 26.) 11 23. (von 26.) 0 23. (von 26.) 11
 Spanien Blas Cantó Voy a quedarme Finale 24. (von 26.) 6 23. (von 26.) 0 24. (von 26.) 6
 Deutschland Jendrik I Don’t Feel Hate Finale 25. (von 26.) 3 23. (von 26.) 0 25. (von 26.) 3
 Vereinigtes Königreich James Newman Embers Finale 26. (von 26.) 0 23. (von 26.) 0 26. (von 26.) 0
2022  Aserbaidschan Nadir Rüstəmli Fade to Black 2. Halbfinale 6. (von 18.) 96 18. (von 18.) 0 10. (von 18.) 96
 Schweiz Marius Bear Boys Do Cry Finale 11. (von 25.) 78 25. (von 25.) 0 17. (von 25.) 78
 Deutschland Malik Harris Rockstars Finale 25. (von 25.) 0 20. (von 25.) 6 25. (von 25.) 6
2023  San Marino Piqued Jacks Like An Animal 2. Halbfinale Kein Juryvoting im Halbfinale 15. (von 16.) 0 15. (von 16.) 0
 Rumänien Theodor Andrei D.G.T. 2. Halbfinale 15. (von 16.) 0 16. (von 16.) 0
2024  Vereinigtes Königreich Olly Alexander Dizzy Finale 13. (von 25.) 46 25. (von 25.) 0 18. (von 25.) 46
2025  Schweiz Zoë Më Voyage Finale 2. (von 26.) 214 26. (von 26.) 0 10. (von 26.) 214
 Vereinigtes Königreich Remember Monday What the Hell Just Happened? Finale 10. (von 26.) 88 25. (von 26.) 0 19. (von 26.) 88
 Island Væb Róa Finale 26. (von 26.) 0 17. (von 26.) 33 25. (von 26.) 33
2026  Aserbaidschan Jiva Just Go 2. Halbfinale 15. (von 15.) 2 15. (von 15.) 0 15. (von 15.) 2
 Belgien Essyla Dancing on the Ice Finale 20. (von 25.) 36 23. (von 25.) 0 21. (von 25.) 36
 Deutschland Sarah Engels Fire Finale 22. (von 25.) 12 24. (von 25.) 0 23. (von 25.) 12
 Vereinigtes Königreich Look Mum No Computer Eins, Zwei, Drei Finale 25. (von 25.) 1 25. (von 25.) 0 25. (von 25.) 1

Erfolgreichste Künstler

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Johnny Logan (1980)

Der erfolgreichste Teilnehmer kommt aus Irland: Johnny Logan gewann zweimal als Sänger (1980 mit What’s Another Year und 1987 mit Hold Me Now) sowie einmal als Komponist (1992: Why Me). Ebenfalls zweimal als Sängerin gewann Loreen für Schweden (2012 mit Euphoria und 2023 mit Tattoo).

Erfolgreichste Teilnehmer nach dem erreichten Anteil an der jeweils rechnerisch möglichen Maximalpunktzahl waren Anne-Marie David mit dem Lied Tu te reconnaîtras (1973; 80,6 % der möglichen Punkte), Brotherhood of Man mit Save Your Kisses for Me (1976; 80,4 %) und Nicole mit Ein bißchen Frieden (1982; 78,9 %). Seit 1997 (Punktevergabe nicht mehr ausschließlich durch Jurys) waren die erfolgreichsten Teilnehmer Katrina and the Waves mit Love Shine a Light (1997; 78,8 %), Alexander Rybak mit Fairytale (2009; 78,7 %) sowie Måns Zelmerlöw mit Heroes (2015; 78,0 %).

Häufigste Teilnahmen eines Künstlers

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Sowohl die Norwegerin Elisabeth Andreassen, die Schweizer Musikgruppe Peter, Sue & Marc, der Belgier Fud Leclerc als auch die san-marinesische Sängerin Valentina Monetta nahmen jeweils viermal und somit am häufigsten am Wettbewerb teil: Andreassen gewann den Wettbewerb 1985 als Teil der Bobbysocks, darüber hinaus nahm sie 1982 einmal für Schweden als Teil des Duos Chips teil, es folgten Teilnahmen für ihr Heimatland in den Jahren 1994 (mit Jan Werner Danielsen) und 1996. Peter, Sue & Marc vertraten die Schweiz in den Jahren 1971, 1976, 1979 und 1981. Sie sangen ihre Lieder dabei jeweils in einer anderen Sprache. In den Jahren 1976 und 1981 erreichten sie als beste Platzierung jeweils Platz 4. Ebenfalls viermal nahm Fud Leclerc aus Belgien teil, der das Land 1956, 1958, 1960 und 1962 vertrat. Sein bestes Resultat war Platz 5 im Jahr 1958. Valentina Monetta vertrat San Marino 2012, 2013, 2014 und (gemeinsam mit Jimmie Wilson) 2017; sie schied dabei dreimal im Halbfinale aus und erreichte nur 2014 das Finale, wo sie den 24. (drittletzten) Platz belegte.

Eine Reihe von Interpreten war dreimal beim Eurovision Song Contest vertreten. Für Deutschland waren Katja Ebstein und die Gruppe Wind je dreimal am Start. Ebstein war mit zwei dritten Plätzen in den Jahren 1970 und 1971 sowie einem zweiten Platz im Jahr 1980 erfolgreich. Mit zwei zweiten Plätzen in den Jahren 1985 und 1987 gehört die Gruppe Wind ebenfalls zu den erfolgreichen Teilnehmern für Deutschland. 1992 belegte die Gruppe Wind lediglich den 16. Platz.

Die Schwedin Carola Häggkvist erreichte bei drei Teilnahmen für ihr Heimatland einen Sieg (1991) sowie die Plätze 3 (1983) und 5 (2006). Ebenfalls dreimal am Start war die Malteserin Chiara, die für Malta die Plätze 3 (1998), 2 (2005) und 22 (2009) erreichte. Einige mehrmals teilnehmende Interpreten traten für verschiedene Länder an. Die Zypriotin Anna Vissi sang zweimal für Griechenland (1980, 2006) und einmal für Zypern (1982). Der Franzose Romuald nahm zweimal für Monaco (1964, 1974) und einmal für Luxemburg (1969) teil. Ireen Sheer trat als Solokünstlerin einmal für Luxemburg (1974) und einmal für Deutschland (1978) sowie als Teil einer Gruppe erneut für Luxemburg (1985) an.

Die Sängerin Corry Brokken trat bei den ersten drei Wettbewerben in den Jahren 1956 bis 1958 jeweils für die Niederlande an, die Sängerin Lys Assia in den gleichen Jahren für die Schweiz. Udo Jürgens war in den Jahren 1964 bis 1966 dreimal für Österreich beim Wettbewerb dabei. Jeder dieser drei Teilnehmer konnte den Wettbewerb einmal für sein Land entscheiden. Assia gewann 1956 den ersten Eurovision Song Contest, Brokken war ein Jahr später erfolgreich, Jürgens siegte im Jahr 1966.

Ebenfalls dreimal nahmen darüber hinaus der Italiener Domenico Modugno (1958, 1959, 1966), die Norwegerin Kirsti Sparboe (1965, 1967, 1969) sowie das dänische Duo Hot Eyes (1984, 1985, 1988) teil.

Der Österreicher Gary Lux war sechsmal beim Song Contest: das erste Mal 1983 als Mitglied der Gruppe Westend (Platz 9/20), 1984 als Background-Sänger für Anita (Platz 19/19), 1985 als Solist (Platz 8/19), 1987 als Solist (Platz 20/22), 1993 als Background-Sänger für Tony Wegas (Platz 14/25) und 1995 als Background-Sänger für Stella Jones (Platz 13/23).

Übersicht der Künstler, die mehrmals teilgenommen haben

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Erfolgreiche Titel

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Aus dem Eurovision Song Contest gingen im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Lieder hervor, die zu internationalen Erfolgen und bisweilen zu Evergreens wurden. Beispielhaft sind die italienischen Beiträge Nel blu dipinto di blu (Volare) und Piove (Ciao ciao bambina), beide wurden von Domenico Modugno in den Jahren 1958 bzw. 1959 vorgetragen. Obwohl keine Wettbewerbssieger, wurden diese Songs weltweit millionenfach verkauft und von Sängern wie Paul Anka oder Dean Martin adaptiert. Kommerziell besonders erfolgreich waren Songs aus dem Song Contest ab Mitte der 1960er bis Ende der 1970er Jahre. Puppet on a String avancierte 1967 für Sängerin Sandie Shaw zum weltweiten Radio- und Hitparadenerfolg und wurde in Werbespots und auf Modenschauen jener Zeit als Untermalung eingesetzt. Aus demselben Jahrgang kam der Luxemburger Beitrag von Vicky Leandros L’amour est bleu in einer Instrumental-Version von Paul Mauriat auf Platz 1 der US-Billboard-Charts. 1972 gewann Vicky Leandros mit Après toi den Wettbewerb und verkaufte von der Single in mehreren Sprachversionen (Dann kamst Du, Come what May) weltweit über 5½ Millionen Exemplare. Waterloo von ABBA übertraf diese Marke 1974 mit dem Verkauf von rund 6 Millionen. Bislang waren nach den Verkaufszahlen Brotherhood of Man mit dem Schlagerpop Save your kisses for me mit 6½ Millionen weltweit abgesetzten Tonträger die Erfolgreichsten.

Weitere internationale Tophits sind Congratulations von Cliff Richard (GBR 1968), All Kinds of Everything von Dana (IRL 1970), Beg, Steal or Borrow von den New Seekers (GBR 1972), Eres tú von Mocedades (ESP 1973), von Gigliola Cinquetti (ITA 1974), Dschinghis Khan von Dschinghis Khan (DEU 1979), What’s Another Year von Johnny Logan (IRL 1980), Ein bißchen Frieden von Nicole (DEU 1982), Gente di mare von Umberto Tozzi und Raf (ITA 1987), Insieme: 1992 von Toto Cutugno (ITA 1990), Diva von Dana International (ISR 1998), Fly On The Wings Of Love von den Olsen Brothers (DNK 2000), Satellite von Lena (DEU 2010), Euphoria von Loreen (SWE 2012) und Arcade von Duncan Laurence (NED 2019). Eine Besonderheit stellt das Lied Snap der armenischen Sängerin Rosa Linn dar, das beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin nur den 20. Platz belegte, sich aber im Verlauf des Sommers 2022 über TikTok zu einem internationalen Hit entwickelte und in der Folge auch zahlreiche Chartplatzierungen erreichte. Es ist (Stand Mai 2024) nach Arcade das am zweitmeisten gestreamte Lied aller Eurovision Song Contest-Songs.[5]

Schnellster bekannter Sieg

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Immer wieder wurde die Reihenfolge des Votings geändert; zunächst in der Startreihenfolge, später in einer von einem Computer generierten Reihenfolge, um es möglichst spannend zu machen, wer nun als Sieger des Eurovision Song Contests feststand.

Als schnellster feststehender Sieg kann Alexander Rybak aus Norwegen festgemacht werden. Nach 30 von 42 Ländern und 71,4 Prozent der abgegebenen Punkte stand er 2009 als Sieger fest.

An zweiter Stelle befindet sich Nicole aus Deutschland. Als sie 1982 antrat, nahmen 18 Länder am ESC teil. Bereits nach 14 abgegebenen Ländervotings (77,8 Prozent) stand ihr Lied als Sieger fest.

Den dritten Platz belegen Katrina and the Waves aus dem Vereinigten Königreich. Bei ihrem Antreten 1997 stand die Band nach 20 von 25 Ländern, was 80 Prozent der abgegebenen Stimmen entspricht, als Sieger fest.

Sonstige Rekorde

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  •  Portugal holte 2017 die höchste Punktzahl mit 758.
  • Die Ukraine hat im Televoting 2022 mehrere Rekorde erreicht
    • Die Ukraine hat im Televoting von jedem der 39 abstimmenden Länder Punkte erhalten, was bisher nur Portugal 2017 gelang.
    • Die Ukraine hat im Televoting von 28 Ländern 12 Punkte erhalten, was einen Rekord darstellt. Dazu achtmal 10 Punkte, zweimal 8 Punkte und einmal 7 Punkte.
    • Die Ukraine hat im Televoting den Rekordwert 439 von 468 möglichen Punkten erhalten, was 93,8 % der Höchstwertung entspricht.
  •  Schweden erhielt 2022 im zweiten Halbfinale die (seit der Einführung der separaten Punktevergabe von Publikum und Jurys 2016) höchste jemals von den Jurys vergebene Punktzahl, nämlich 222 von 240 möglichen Punkten. Dies entspricht einer Höchstwertung von 92,5 %.
  •  Bulgarien siegte 2026 mit einem Abstand von 173 Punkten vor  Israel. Dies stellt den bisher größten Vorsprung eines Siegerlandes zum Zweitplatzierten dar, danach folgt  Norwegen im Jahr 2009 mit einem Vorsprung von 169 Punkten.

Einzelnachweise

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  1. Eurovision Song Contest Databate – All time ranking in respect of points from 1957 to 2025. Abgerufen am 26. August 2025 (englisch).
  2. Eurovision Song Contest Databate – Number of participations from 1956 to 2025. Abgerufen am 26. August 2025 (englisch).
  3. Für Luxemburg ist im ESC-Halbfinale Endstation. 14. Mai 2026, abgerufen am 16. Mai 2026.
  4. Eurovision Song Contest Databate – Waiting For A Victory. Abgerufen am 12. August 2021 (englisch).
  5. The 10 most streamed Eurovision songs of all time on Spotify! In: OGAE Greece. 2. Januar 2024, abgerufen am 11. Mai 2024 (englisch).