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Chris Harris (Basketballtrainer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Basketballspieler
Basketballspieler
Chris Harris
Spielerinformationen
Voller Name Christopher Robert Harris
Geburtstag 11. April 1979 (47 Jahre und 180 Tage)
Vereine als Aktiver
1997–2003 Kanada University of Calgary
2003–2004 DeutschlandDeutschland GV Waltrop
2004–2005 DeutschlandDeutschland BBV Hagen
2005–2006 DeutschlandDeutschland Capone Düsseldorf
2006–2011 DeutschlandDeutschland BBV Hagen
2011–2012 DeutschlandDeutschland TSV 1860 Hagen
Vereine als Trainer
DeutschlandDeutschland GV Waltrop (Jugend)
DeutschlandDeutschland BBV Hagen (Jugend/2. Mannschaft)
2010–2012 DeutschlandDeutschland FC Schalke 04
2012–2014 DeutschlandDeutschland Ratiopharm Ulm (U19, 2. Mannschaft)
2014–2016 DeutschlandDeutschland Eisbären Bremerhaven (Co-Trainer)
000002016 DeutschlandDeutschland Eisbären Bremerhaven
2016–2018 DeutschlandDeutschland Eisbären Bremerhaven (Co-Trainer)
Seit002018 DeutschlandDeutschland Phoenix Hagen

Christopher Robert Harris (* 11. April 1979)[1] ist ein kanadischer Basketballtrainer und ehemaliger -spieler. Er ist Cheftrainer von Phoenix Hagen.

Spielerlaufbahn

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Harris besuchte als Jugendlicher die Bishop Carroll High School in Calgary.[2] Von 1997 bis 2003 gehörte der 2,03 Meter große Innenspieler zur Basketballmannschaft der University of Calgary. Die Saison 2001/02 verpasste er wegen einer Knieverletzung.[1]

2003 schlug er eine Laufbahn als Berufsbasketballspieler ein. Er spielte während seiner Profikarriere in unterklassigen Ligen in Deutschland, meist in der Regionalliga. Seine Vereine waren: GV Waltrop (2003/04), BBV Hagen (2004/05), Capone Düsseldorf (2005/06), abermals BBV Hagen (2006 bis 2011) und TSV 1860 Hagen (2011/12).[2]

Trainerlaufbahn

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Bereits während seiner Spielerkarriere arbeitete Harris als Trainer im Jugendbereich. In Waltrop betreute er die U14-Mannschaft.[3] Bis 2012 wirkte er als Jugendtrainer-[4] und -koordinator des BBV Hagen[5] und zeitweilig auch als Trainer der zweiten,[6] ab Ende Oktober 2009 dann der ersten Herrenmannschaft des Vereins.[7]

2010 folgte der Wechsel zum FC Schalke 04.[8] Dort übernahm er das Amt des Cheftrainers der Herrenmannschaft in der Regionalliga. Nach zwei Jahren in Gelsenkirchen nahm Harris ein Angebot der Ratiopharm-Akademie Ulm, der Nachwuchsabteilung des Bundesligisten Ratiopharm Ulm, an. Als hauptamtlicher Jugendtrainer wirkte er dort als Cheftrainer der zweiten Herrenmannschaft und der U19-Mannschaft in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga.[9]

Im Juli 2014 verpflichtete ihn der Erstligaverein Eisbären Bremerhaven als Co-Trainer.[10] Als die Eisbären im November 2015 Cheftrainer Muli Katzurin entließen, übernahm Harris zunächst interimistisch das Amt und wurde im Januar 2016 dann zum Cheftrainer befördert.[11] Am 1. März gab der Verein bekannt, dass Harris ab sofort auf seinen Posten des Co-Trainers zurückkehren würde und Sebastian Machowski als neuer Cheftrainer angeheuert wurde.[12] Nachdem sich die Eisbären im Dezember 2017 von Machowski getrennt hatten, bildete Harris zusammen mit Arne Woltmann das Trainergespann.[13] Ende November 2018 wechselte Harris als Cheftrainer zum Zweitligisten Phoenix Hagen.[14] Mit der Mannschaft erreichte Harris 2024[15] und 2025[16] das Halbfinale in der 2. Bundesliga ProA.

In der Saison 2025/26 gewann Hagen unter Harris’ Leitung 28 der 34 Hauptrundenspiele und wies damit die beste Bilanz aller Zweitligisten auf. Harris wurde daraufhin als bester Zweitligatrainer der Saison ausgezeichnet.[17] Ende Mai 2026 bewerkstelligte er mit Hagen als Meister der 2. Bundesliga ProA[18] den Aufstieg in die Bundesliga.[19]

Auch sein Vetter Whitney war Basketballprofi und spielte in Deutschland.[20] Whitney Harris vermittelte Chris Harris 2003 zu dessen erstem Verein als Berufsbasketballspieler, dem GV Waltrop.[21]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Men's Basketball Profiles. In: University of Calgary. Archiviert vom Original am 20. August 2004; abgerufen am 25. Januar 2026.
  2. 1 2 Chris Harris. In: U Sports Hoops. Abgerufen am 30. September 2023.
  3. ↑ Micic & Harris werden Coaches. In: GV Waltrop. 2. Dezember 2003, abgerufen am 25. Januar 2026.
  4. ↑ Frank Wigger: Deutsche Zwischenrunde wird zum großen Wiedersehen. In: BBV Hagen. Archiviert vom Original am 21. April 2009; abgerufen am 24. Januar 2026.
  5. ↑ Jörg Niemeyer: Chris Harris wird Chefcoach bei Phoenix Hagen. In: Weser-Kurier. 26. November 2018, abgerufen am 24. Januar 2026.
  6. ↑ Kontakte. In: BBV Hagen. Archiviert vom Original am 17. November 2007; abgerufen am 24. Januar 2026.
  7. ↑ Rainer Hofeditz: Chris Harris soll für neue Impulse sorgen. In: Westfalenpost. 28. Oktober 2009, archiviert vom Original; abgerufen am 24. Januar 2026.
  8. ↑ Dorstens erste Fünf beeindruckt Chris Harris. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 22. Oktober 2010, archiviert vom Original am 6. März 2016; abgerufen am 4. Dezember 2023.
  9. ↑ Chris Harris wird hauptamtlicher Jugendtrainer. In: Basketball Ulm. 3. Juli 2012, archiviert vom Original am 5. März 2016; abgerufen am 4. Dezember 2023.
  10. ↑ Kanadier Chris Harris wird rechte Hand von Calvin Oldham. In: Eisbären Bremerhaven. 31. Juli 2014, archiviert vom Original am 5. März 2016; abgerufen am 4. Dezember 2023.
  11. ↑ Beko BBL: Eisbären Bremerhaven machen Chris Harris zum Cheftrainer. In: Sport 1. 7. Januar 2016, archiviert vom Original am 5. März 2016; abgerufen am 4. Dezember 2023.
  12. ↑ Sebastian Machowski übernimmt die Eisbären. In: Eisbären Bremerhaven. 1. März 2016, archiviert vom Original am 22. Dezember 2016; abgerufen am 4. Dezember 2023.
  13. ↑ Trennung von Sebastian Machowski – Arne Woltmann übernimmt Traineramt. In: Eisbären Bremerhaven. 21. Dezember 2017, archiviert vom Original; abgerufen am 25. Januar 2026.
  14. ↑ Coming home! Chris Harris wird Headcoach der Feuervögel. In: Phoenix Hagen. 23. November 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. November 2018; abgerufen am 24. November 2018.
  15. ↑ Carlo Czichowski: Phoenix Hagen: Die Stimmen zum bitteren Saison-Aus. In: Westfalenpost. 24. Mai 2024, abgerufen am 24. Mai 2024.
  16. ↑ Dominik Brendel: Phoenix Hagen lange auf Augenhöhe – doch dann läuft Trier heiß. In: Westfalenpost. 15. Mai 2025, abgerufen am 24. Januar 2026.
  17. ↑ Dominik Brendel: Phoenix Hagen: Chris Harris zum ProA-Trainer des Jahres gekürt. In: Westfalenpost. 6. Mai 2026, abgerufen am 10. Mai 2026.
  18. ↑ Jens Stubbe: Phoenix Hagen holt ProA-Meisterschaft und setzt historischer Saison die Krone auf. In: Westfalenpost. 7. Juni 2026, abgerufen am 8. Juni 2026.
  19. ↑ Dominik Brendel: Nach dem Aufstieg von Phoenix Hagen: Die bewegenden Momente der Familie Harris. In: Westfalenpost. 30. Mai 2026, archiviert vom Original; abgerufen am 31. Mai 2026.
  20. ↑ Martin Schirmer: Cousins kennen keine Verwandten. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 13. September 2007, archiviert vom Original am 6. März 2016; abgerufen am 29. Oktober 2020.
  21. ↑ Neuverpflichtung von Harris. In: GV Waltrop. 22. November 2003, abgerufen am 25. Januar 2026.